waibakram

Lebenszeichendies und das

Geschrieben von ameli Di, September 03, 2013 12:22:18

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Für alle die gelegentlich hier hereinschauen und schon gefragt haben, warum es in letzter Zeit nichts Neues mehr gab:
Ja mir geht es gut. Ich habe meine Energie im letzten halben Jahr hauptsächlich in für mich grenzwertig schwere körperliche Arbeit gesteckt. Renovierungsarbeiten im und ums Haus herum. Ein Dach für Fahrräder im Garten ist noch nicht ganz fertig und ein Freisitz, aber das meiste ist getan. Sohn und ich haben jetzt neue Schlafzimmer bezogen und wir haben Platz gemacht neue Mitbewohner im Haus. Umräumen, Streichen, neues Bauen, sich von noch mehr Altem trennen und es nimmt kein Ende, aber gewissen Lichtblicke sind schon zu sehen. Dazu noch ein hinterlistiger Wasserschaden. ein Rohr in der Wand hatte schon vor geraumer Zeit den Entschluss gefasst, zu tropfen und irgendwann ist es irgendwo unten wieder herausgekommen, bei mir im Bad. Erst langsam, da habe ich mich noch geärgert, dass Sohn immer seine nassen Handtücher auf dem Badteppich deponieren muss, dann war es aber unübersehbar, dass es von der Decke regnet. Und die Handwerker schlagen wieder alles auf, was gerade frisch gestrichen war, die Trockner machen wochenlang Lärm.
Ja, das Leben ist ein Traum manchmal.


Endlich ist es warmdies und das

Geschrieben von ameli Mi, Juni 19, 2013 23:26:02

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Das Zitat gefällt mir:

Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

ist von Voltaire

abgestürztdies und das

Geschrieben von ameli Fr, Juni 14, 2013 21:32:09

Blog imageMein heutiger Absturz, mit dem Fuß zwei Treppenstufen abwärts, war meiner Ansicht nach völlig überflüssig. Die Realität hat ihn mir dennoch beschert. Und Zerrungen können nach meiner Erfahrung gelegentlich heimtückisch langwierig sein. Am Röntgenbild hat der Arzt dann doch noch eine Arthrose auf der anderen Fußseite, die mir gar nicht weh tut, entdeckt. Wenigstens war dann nicht nichts auf dem Bild zu diagnostizieren und er konnte eifrig sein Diktiergerät mit irgend etwas besprechen. Und ich werde die nächsten Tage humpeln, aber nicht wegen einer Arthrose.

Neue Mediendies und das

Geschrieben von ameli Do, Juni 13, 2013 21:30:11

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Endlich wird es auch hier Sommer.
Ich verfolge seit zwei Wochen die Proteste in Istanbul und war immer recht neidisch auf das schöne Wetter dort. Auf die anderen Umstände allerdings nicht. Tränengasgeschwängerte Luft ist nicht der Hit.
Vor neun Monaten hatte ich an einem Workshop einer Istanbuler Universität zum Thema Soziale Medien und Demokratisierung teilgenommen. Ich war die einzige deutsche Teilnehmerin, alle Anderen kamen aus den östlichen Randländern der EU.
Damals ist mir erst der Wert der sozialen Medien, besonders Facebook und Twitter als seriöses Mittel der Informationsübermittlung klargeworden.
Bei uns werden diese Medien ja hauptsächlich der Jugendkultur zugerechnet, über die man irgendwann hinauswächst.
Das Potential sozialer Medien hat sich mir in diesem Workshop deutlich erweitert. Denn in der Türkei werden sie als alternative Nachrichtenübermittlung verwendet, in Ermangelung einer freien Presse.
Durch die Proteste in Istanbul und den anderen Städten der Türkei zeigt sich jetzt, wie die geübte Nutzung der sozialen Medien einen Protestaufstand in dermaßen großen Dimensionen mit so vielen Menschen über so lange Zeit Organisationsstrukturen bilden kann, die sehr wirksam sind. Das Ganze ist ein gutes Beispiel für Schwarmintelligenz.
Es funktioniert, die weitgehend friedlichen Demonstranten haben erstaunliches auf die Beine gestellt mit physischer Anwesenheit, vielfältigen kulturellen Aktivitäten, guter Organisation der Versorgung mit Lebensmitteln und medizinischer Hilfe und regelmäßiger Säuberung der Plätze und Straßen.
Die laufende Information, die nach außen durch unzählige Bilder, Filme und Statements weitergegeben wurde und später durch Livestreams, vermittelt ein realistisches Bild von dem, was dort gerade tatsächlich geschieht. Dies war wichtig für alle Menschen, die dich an den Protesten beteiligen wollten und für alle anderen zur Information.
Diese neue Art, sich über Vorgänge im Internet zu informieren, sich die Informationen von nicht institutionellen und relativ zahlreichen Lieferanten zu beschaffen, bedarf auch einer gewissen Übung, habe ich festgestellt. Man liest eben nicht mehr die eine Zeitung oder die andere Pressemitteilung und beurteilt diese nach der ideologischen Herkunft. Nach dem, was man von dieser Institution schon vorher wusste.
In den neuen Medien kennen wir die Nachrichtenlieferanten nicht. Falschmeldungen, gefälschte Bilder und Bericht lassen sich hier durch Vergleich mit anderen Berichten und Bildern herausfiltern. Die Menge der Bilder ist es, aus der wir uns hier ein Bild machen können, der Vergleich der hashtag Berichte, die durch Twitter gehen.
Diese Art der Informationsaufnahme verlangt andere Beurteilungskriterien als die herkömmlichen Pressenachrichten. Aber da, wo es keine freie Presse gibt, ist dies die einzige Möglichkeit, sich zu informieren.
Nach meinen Workshoperfahrungen in der Türkei wollte ich jetzt natürlich wissen, wie die Nachrichtenvermittlung jetzt im "Ernstfall" funktioniert.
Ich bin beeindruckt, was sich in den Tagen der Proteste entwickelt hat an Informationslogistik. Natürlich habe ich nur das mitbekommen, was nach außen gehen sollten, die internen Informationsflüsse zwischen den Menschen, die dort tatsächlich anwesend waren und sind, kann man nur erschließen aus den dortigen Aktivitäten.

Garten auf Eisdies und das

Geschrieben von ameli Mi, Juni 12, 2013 23:33:41

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Solche Hagelkornansammlungen waren noch zwei Stunden nach dem Hagel vom Sonntag vor unserer Tür gelegen. Eigentlich hätte man sie zu Getränken verarbeiten können.
Ich war gar nicht zu Hause während des Unwetters, sondern völlig unbehelligt von Regen in Kufstein beim Klettern und Kaffee trinken. So habe ich nur die Überreste zu sehen bekommen. Und außer ein paar Pflanzen war alles unbeschadet.
Nachdem ich zur Zeit manchmal das Gefühl habe, dass sich alle Möglichen Ärgernisse geradezu magnetisch auf mich stürzen, muss ich sagen, dass ich froh und dankbar bin, in den letzten Tagen im Gegensatz zu anderen hier, von Wasser im Keller und Hagelschäden verschont worden zu sein.
Und manche Ärgernisse haben ja auch eine gute Seite. Heute habe ich mich einer zweistündigen Zahnarztbehandlung unterzogen, die mich zwar den letzten Nerv gekostet hat und mir bestimmt noch ein oder mehrere Tage Nachwehen bereitet, aber ich bin jetzt schon sehr glücklich über das Ergebnis. Zwei gerettete Zähne und eine nach zehn Jahren endlich einmal richtig eingepasste Brücke. Drei Zahnärzte waren vorher nicht in der Lage, das zu bewerkstelligen. Zahnärzte sind eben doch richtige Handwerker und gute Handwerker sind schwer zu finden. Ein großes Lob meiner Zahnärztin, ihrer Handwerkskunst und ihrer Geduld und Erfahrung. Andere Menschen in ihrem Alter sind schon längst im Ruhestand. Aber es wäre ein Jammer um die verlorenen Ressourcen, wenn sie sich zur Ruhe setzten würde.

Suchbilddies und das

Geschrieben von ameli Mo, Juni 10, 2013 21:28:19

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20 Meter neben uns im Gebüsch. Wir haben uns eine Weile beäugt, bis es langsam weggehüpft ist. Ich bin immer froh, mich in solchen Situationen voll auf meinen unangeleinten Hund verlassen zu können, er weiß, dass er dann dicht bei mir ruhig stehenbleiben muss. So bin ich schon einige Male zu Fotos von Rehen gekommen, dies hat aber leider beim Auslösen den Kopf etwas hinters Gebüsch gedreht.
Natürlich hat der Hund einen Jagdtrieb. Den darf er auch ausgiebig ausleben, - mit fliegenden Insekten. Er jagt mit Begeisterung und ausdauernd Fliegen, manchmal erwischt er auch eine.

Alimation einer Ideedies und das

Geschrieben von ameli Do, Mai 30, 2013 00:09:39

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Dies war heute das bildhafte Ergebnis einer Diskussion über unser Denken und Handeln in den üblichen polaren Dimensionen. Um unser Bedürfnis, von einer gewissen Menge von Menschen geliebt und akzeptiert zu werden, ohne seine eigenen Vorstellungen und Ideale vom Menschsein aufgeben zu müssen. Aufrecht zu bleiben vor sich selbst.
Solange die Münze ohne "Untergrund" da stand, konnte jeder sie umpusten. Der bindende Untergrund gibt Stabilität. Die Grundlage ist es, die den Menschen ermöglicht, ein aufrechtes Leben zu leben. Und diese Grundlage ist eine qualitativ stabilisierende Bindung zu und mit anderen Menschen (kein Brot, das wäre eine Eßstörung).

Blattdies und das

Geschrieben von ameli Di, Mai 21, 2013 22:48:10

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