waibakram

waibakram

Jeden Tag

begegnet mir Neues, Interessantes, Schönes und auch Dinge, die mir nicht gut gefallen. Hier möchte ich darüber schreiben, was mir so auffällt. Wo ich gedanklich hängenbleibe. Meine "Bilder" in Worte fassen. Mein Leben in Bilder fassen.
Schreibt mir ein E-Mail, wenn Euch etwas dazu einfällt.

Futter

BiberGeschrieben von ameli Do, Mai 20, 2010 21:46:04
Weil es heute wieder den ganzen Tag genieselt hat und grau war, und mir dann nichts zum Fotografieren gefällt, hätte ich keine Fotos gemacht. Jetzt habe ich aber doch noch Bilder. Sie sind zwar auch ziemlich grau, das liegt aber nicht am Wetter, sondern daran, dass es Fotos von der Infrarot Kameraübertragung aus dem Biberbau der Gartenschau sind. Und im Dunkeln ist nicht viel Farbe zu sehen. Aber die Biber. Der eine liegt hinten quer auf dem Rücken, die Pfoten vorn, der Kopf rechts, der andere links am Rand.
Gelegentlich bin ich während der Gartenschau zum Biberfüttern eingeteilt und heute war mal wieder so ein Fütterungstag. Die letzen beiden Male sind die Biber nicht mehr ins Wasser geflüchtet, wenn ich den Bau aufgemacht habe um das Futter hineinzugeben. Irgendwie beruhigt es mich sehr, dass sie nicht mehr vor mir flüchten müssen. Denn es bereitet mir großes Unbehagen, wenn ich sie erschrecken muss, um ihnen Futter zu geben. Da steht dann Schreck gegen Schreck.
Also der Schreck wird weniger, Und sie bekommen ihr Futter. Das Fressen kann man dann im Bildschirm beobachten. Karotten fressen sie immer zuerst und Kräuter , Zweige und Gras später. Dabei ist Löwenzahn momentan ihr Favorit. Solltet ihr mal einem hungrigen Biber begegnen, Karotte oder Löwenzahn wären hilfreich.

das Neue

BiberGeschrieben von ameli Do, Mai 13, 2010 21:06:41

Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit,
etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

Den Spruch hat mir gerade eine Freundin geschickt. Hat sie in einer Werbung für ein Kaufhaus gefunden, das wegen Umzug einen Ausverkauf machen.

Und zu diesem Thema komme ich noch mal auf die Biber. Sie knabbern gern die dicksten Bäume an, entweder fallen die dann um, oder sie sterben stehend ab und werden zu Totholz, kein Laub, kein Schatten mehr.
Erst wenn die alten Bäume nicht mehr da sind, kann Neues von unten wachsen. Erst dann haben junge Bäume die Chance, hochzukommen. Und das tun sie im Auwald reichlich, dort wuchern die Bäume regelrecht vor sich hin, wenn sie genug Platz und Licht haben.
So ist der Biber der Wegbereiter zur Erneuerung, der Zerstörer des Alten, um Licht und Raum zu schaffen für das Neue. Und das macht ihn nicht sonderlich beliebt.

immer wieder Biber

BiberGeschrieben von ameli Do, April 22, 2010 15:07:56

Ich lernen immer mehr über Biber. Das sind Sumpfbiber, die haben einen schmalen Schwanz, auch bekannt als Nutria. Sie stammen aus Südamerika sind aber hier häufiger im Donaugebiet zu finden. Ehemals geflohene Pelztierfarminsassen. Die Sumpfbiber sind nicht so scheu wie die einheimischen Biber und auch tagsüber mehr aktiv, deswegen werden sie in Zoos lieber gezeigt, da man sie auch mal zu Gesicht bekommt als Besucher.
Und den Spruch habe ich gerade gelesen, gefällt mir:
Die Geburt eines authentischen ICHs -
frei vom Zwang, das eigene Fleisch
zu essen.

Bildhauer

BiberGeschrieben von ameli So, April 04, 2010 20:23:49
Die Idealform eines Biberwerkes. Viele Bäume werden aber nur einseitig angefressen und dann stehengelassen. Die Biber hatten offensichtlich keine Lust, weiter zu machen. Ich habe den Eindruck, sie wollen sowieso nur an die Fasern, die sich unter der Rinde befinden. Dafür legen sie manchmal einen ganzen Baum um, oft aber entrinden sie sie die Baume nur, soweit sie hochreichen und legen sie nicht um, sondern fressen den nächsten an.

Aufbruch

BiberGeschrieben von ameli Mo, März 29, 2010 20:15:37
Entfaltung eines Kastanienblattes. Auch die Blüte ist schon sichtbar.
Und noch ein Biber.